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 Tyra & Naya: Mädelsabend

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Henry Fitzroy

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BeitragThema: Tyra & Naya: Mädelsabend   So 16 Sep 2012 - 23:39

Tyra
Tyra erwachte am nächsten Tag und musste sich erst orientieren. Als sie Henry erblickte, lächelte sie und schaute ihn lange Zeit einfach nur an. Nach einiger Zeit stand sie auf und deckte Henry zu, bevor sie ihn die Dusche hüpfte. Danach rief sie Naya an, die ging aber nicht an ihr Handy, also sprach sie ihr auf die Mailbox. "Hey Naya, was hältst du von einem Mädelsabend heute? Zuerst kochen wir etwas nettes. Ich weiß ich habe keine Küche aber wir können ja einen Salat machen und ein Dessert. Und danach gucken wir einen Film. Wenn du andere Vorschläge hast, können wir natürlich auch das machen. Ruf mich einfach an, wenn du das abgehört hast." Sie legte auf und suchte nach einem Zettel. Sie fand diese kleinen Post-It's und schrieb Henry eine Nachricht. "Na Schatz, gut geschlafen? Naya und ich- Mädelsabend. Hab mir deinen DVD-Player ausgeliehen. Und dein Hemd wegen dem Knopf. Küsschen, Tyra." Aus Sorge, dass er den Zettel nicht finden würde, machte sie sich einen Spaß daraus und klebte ihm den Zettel auf die Stirn. Sie schnappte sich die ausgeliehenen Filme und den Player und verließ Henry's Apartment.

Nastasya
Nastasya hatte leider ihr Handy im Hotel vergessen, das sie sich genommen hatte, solange sie in London war, und hörte ihre Mailbox erst später ab. Tyra wollte also einen Mädelsabend machen. Naya fand das gar nicht für eine schlechte Idee. London war zwar eine schöne Stadt, doch dennoch wurde sie ihr langsam überdrüssig. Deswegen rief sie Tyra an, die auch sofort ans Handy ging. "Hallo Tyra?"

Tyra
"Ja? Oh hallo Naya? Wo bist du denn gerade? Ich bin auf dem Weg zur Wohnung. Bist du dort?" fragte sie und kramte schon mal nach Geld für den Taxifahrer. "Lass uns doch vor der Wohnung treffen und dann in den Supermarkt fahren, um die Zutaten zu kaufen."

Nastasya
"Ja, ich werde bei der Wohnung sein. Habe mir heute ein Auto gemietet. Soll ich dich irgendwo abholen?" Naya verließ ihr Hotelzimmer und schritt nach unten ins Foyer. "Ich kann dich von überall abholen. Habe mir ein Navi ebenso gekauft. Das ständige Herumirren hat mich genervt." Sie sah flüchtig zu dem Pförtner und ging dann nach draußen und weiter zum Auto. Es war kein Mercedes, aber zum Fahren genügt es.

Tyra
"Wie, du hast nicht bei mir übernachtet? Ach, hol mich einfach bei der Wohnung ab. Ich möchte mich noch schnell umziehen und dann können wir los. Dann kannst du es mir ja erklären." sagte sie hastig und gab dem Fahrer das Geld. Während sie telefonierte sperrte sie die Tür auf, nickte Johnathan zur Begrüßung zu und stieg anschließend in den Aufzug.

Nastasya
Naya bog um die Ecke und stellte ihr Auto genau vor das Haus. Dann eilte sie vom Portier vorbei, der sie komisch ansah. Ja, das war der Grund, wieso sie sich ein Hotel nahm. Sie mochte ihn nicht besonders. Beruhe aber wohl auf Gegenseitigkeit.
Sie nahm die Treppe nach oben und kam schlussendlich an Tyras Tür an, wo sie ein paar Mal klopfte.

Tyra
Tyra zog sich gerade ihr Shirt über den Kopf als sie das Klopfen hörte. "Naya, bist du's?" fragte sie und öffnete die Tür. "Naya! Komm rein, ich bin noch nicht ganz fertig. Setz dich doch währenddessen. Ich komm gleich."

Nastasya
Nastasya betrat die Wohnung und setzte sich auf die Couch. Sie sah den Recorder, den Tyra auf den Stuhl drapiert hatte. "SEIT WANN HAST DU EINEN RECORDER", schrie sie, damit Tyra sie auch hören konnte.

Tyra
"SEIT GERADE EBEN!" rief Tyra aus dem Bad. Sie föhnte sich noch schnell die Haare und kam auch schon wieder heraus. "Eigentlich ist er nur geliehen. Ich muss ihn also wieder zurückbringen. Aber ich dachte mir, dass es ganz nett wäre, wenn wir uns einen schönen Film ansehen würden. Eigentlich wollten Henry und ich gestern schon einen ansehen, aber...irgendwie....ist etwas dazwischen gekommen." grinste sie süffisant und zog sich die Jacke an, die sie über die Lehne gelegt hatte.

Nastasya
"Ich denke, ich will nicht genau wissen, was dazwischen kam", lachte sie leicht und sah auf den Recorder. "Und welchen Film wollen wir uns ansehen?" Naya vermutete, dass Tyras und ihr Filmgeschmack nicht gerade der Gleiche war.

Tyra
"Du kannst es dir aussuchen. Ich muss sowieso noch die Filme von gestern abend der Videothek zurückbringen. Dann können wir uns ja neue aussuchen. Du darfst auch entscheiden." Sie nahm die kleine Tasche, die sie neben der Tür 'geparkt' hatte und öffnete die Tür. "Aber zuerst müssen wir für Essen sorgen." grinste sie breit.

Nastasya
"Du darfst schon mit entscheiden. Schließlich siehst du mit und ich sehe nicht alleine." Naya zog auch wieder ihre Jacke an, die sie kurz zuvor ausgezogen hatte. "Willst du gehen oder fahren?"

Tyra
"Fahren. Der Großmarkt ist nicht in der Nähe. Und ich will nicht wegen ein paar Dingen von einem Supermarkt zum nächsten."
Sie stieg in den Fahrstuhl und hielt die Tür, die sich gerade schließen wollte, für Naya auf. "Und was hast du gestern so gemacht? Hast du dich gut amüsiert?"

Nastasya
"Ich habe mit London angesehen und war sogar mit einem Typ essen. Er wollte mich unbedingt einladen. Habe sogar seine Handynummer." Nastasya ging weiter zum Auto. "Ich war eigentlich fast überall und habe mich dort aufgehalten. Du kennst mich ja. Ich bin gerne am Wasser und sehe einfach übers Wasser. Das geht von vielen Punkten in London aus." Sie öffnete die Beifahrertür und hielt sie für Tyra auf. "Dann mal rein."

Tyra
"Oh danke." Sie stieg ein und sah sich um. "Das ist aber nur ein Mietauto, oder?" Es wäre schließlich unnütz sich für ein paar Tage ein Auto zu kaufen. "Aber trotzdem sehr schön." stellte sie fest und lehnte sich zurück. Das Leder roch noch ziemlich neu.

Nastasya
"Ja, es ist nur ein Mietauto. Wäre total blöd, wenn ich eins kaufen würde, wenn ich in Rumänien eins habe", antwortete sie, als hätte sie gewusst, was sich Tyra dachte.
Sie startete den Wagen und fuhrt raus. "Und du hast immer noch keinen Führerschein? Zumindest hast du mir noch nichts Gegenteiliges erzählt."

Tyra
"Bin in den 100 Jahren noch nicht dazu gekommen. Ich hatte wichtigere Prioritäten." grinste sie und sah aus dem Fenster. "So wie' s aussieht, wird es heute wieder regnen. Wie gut, dass wir heute Zuhause bleiben." stellte sie fest, da die Wolken einen regenverheißenden Graustich hatten. "Und was war da nun mit diesem Kerl? Ich will alles wissen." lachte sie und sah zu Naya.

Nastasya
"Du wirst lachen. Der hieß...Henry." Naya lachte selber kurz. "Also Henry Holder. Nicht dass du denkst, es wäre dein Henry. Also, ich weiß ja nicht mehr, wie dein Henry mit Nachnamen heißt, aber gewiss war es nicht dein Henry." Naya hielt an einer roten Ampel und sah zu Tyra. "Also, wo soll ich genau hin?"

Tyra
Beim Namen von Naya's Date musste Tyra auch lachen. Als sie sich wieder gefangen hatte erklärte sie ihrer Freundin den Weg zum "Sainsbury", einem preiswerten Supermarkt mit umfangreichem Sortiment. "Ja und weiter? Erzähl was über den Kerl. Sieht er gut aus? Wie hast du ihn kennengelernt?" bohrte sie nach. Normalerweise wäre es vielleicht nichts besonderes aber in Naya's Fall war es sehr aufregend.

Nastasya
"Aussehen tut er keineswegs schlecht. Ich...habe ihn nach dem Weg gefragt, weil ich mich verlaufen hatte. Er zeigte mir dann den Weg und meinte dann, dass er mich gerne zum Essen einladen würde. Ich hatte Hunger und sagte deswegen nicht nein." Sie blieb vor einem Laden stehen. "Ist das das Geschäft?"

Tyra
"Nein, das ist der Billigladen, der gerade mal Brot und Milch hat und ein bisschen Obst. Leider schmeckt das Zeug auch dementsprechend." lachte sie. "Noch ein wenig weiter geradeaus, dann sind wir da. Und wo seid ihr hingegangen?"

Nastasya
Naya setzte den Wangen wieder in Bewegung. "In einem Restaurant direkt in der Stadt. Ich weiß leider nicht mehr, wie der Laden hieß. Tut mir leid. Vielleicht treffen wir uns ja nochmal, aber eher nicht. Ich werde ja bald wieder nach Rumänien zurückkehren oder..." Sie brach ab und blieb einen Moment still. "Oder ich bleib hier."

Tyra
"Das würdest du tun? Oh Naya, das wäre sowas von grandios. Aber doch nicht wegen dem Typen oder?" grinste sie und machte einen Schmollmund. "Das wäre einfach wahnsinn. Die beiden 'Menschen' die mir am meisten bedeuten, in meiner Nähe." Sie überlegte eine Weile und kam dann zu dem Schluss: "Aber dann können wir uns nicht mehr so oft treffen. Ich habe es Henry schon erklärt aber er will es irgendwie nicht verstehen. Ich möchte euch nicht in Gefahr bringen. Und nach dem gestrigen Vorfall wäre es gut möglich, dass das passieren könnte."

Nastasya
"Ich könnte das Leben, das ich in Rumänien aufgebaut habe, auch hier weiterführen. Viel Sachen habe ich dort nicht, aber wenn du denkst, es ist besser, wenn ich nicht hierher ziehen, werde ich in Rumänien bleiben und dich einfach ab und zu besuchen." Sie blieb wieder stehen. "Ist es jetzt das Geschäft?"

Tyra
"Ja das ist es. Lass uns später nochmal darüber reden, ja?" Sie stieg aus und schloss die Tür des Wagens. "Auf was hast du denn Lust? Da ich leider keine Küche besitze, wie du vielleicht bemerkt hast, müssen wir bei kalter Küche bleiben." grinste sie verlegen. Naya wusste ja um Tyra's Affinität zu Blut, auch wenn es nicht unbedingt essenziell war für sie. Zwar konnte sie ohne nur ein paar Monate überleben, war aber in dieser Zeit auch dementsprechen gereizt und gefährlicher denn je.

Nastasya
"Dann essen wir ein blutiges Fleisch", lachte sie und betrat mit Tyra den Laden. "Wir könnten uns auch einen Salat machen oder aber Chips essen, während wir den Film ansehen, den wir uns noch aussehen. Mir ist es eigentlich egal. Wir könnten auch nur einen Pudding essen oder aber einen Joghurt."

Tyra
"Entschuldige mal aber ich werde meinem Gast, der von soweit her gereist ist bestimmt keinen Pudding oder Joghurt vorsetzen. " sagte sie ein wenig entrüstet und besah sich das Gemüse. "Aber Salat klingt eigentlich nicht schlecht." überlegte sie laut vor sich hin. "Wir können auch Salat und als Dessert einen Pudding essen." Sie grinste Naya dabei breit an. "Manchmal habe ich echt gute Ideen, was?"

Nastasya
Naya grinste zurück. "Ja, vorallem wenn du auf 'Entzug' bist." Sie wollte das Wort 'Blut' nicht sagen, denn die Leute sollen ja nicht wissen, was sie zum Teil waren. "Magst du auch Cherry? Keine Sorge, den zahle auch ich." Naya steuerte auch schon auf das Regal zu, wo Weine, Sekte und sonstige alkoholischen Getränke standen. "Oder ist dir ein Wein lieber?"

Tyra
"Für mich bitte süßen Rotwein. Und wer sagt eigentlich, dass ich auf 'Entzug' bin?" Sie blickte einen Moment lang auf und sah Naya verwirrt an. "Doch nicht ich selbst, oder?" Dabei schüttelte sie denn Kopf und wandte sich wieder dem Gemüse zu. "Du siehst ganz gut aus, du kommst mit." sagte sie zu einer Gurke.

Nastasya
Naya nahm einen Salat zur Hand. "Der sieht auch nicht schlecht aus. Den nehmen wir mit." Naya lächelte dabei und ging weiter zur Kühltheke, um einen Joghurt zu suchen. Sie hatte direkt Lust dazu.

Tyra
"Naya? Sag schon, wie kommst du darauf?" Tyra drehte sich um und hinter ihr stand nicht mehr Naya sondern ein älterer Herr. "Oh Verzeihung. Ich meinte nicht Sie." Peinlich berührt ging sie ihrer Freundin hinterher. "Wo läufst du denn schon weider hin? Oh Joghurt, das wäre auch ne Idee. Vielleicht als Dressing für den Salat?" überlegte sie und entschied sich dann dafür.

Nastasya
"Gute Idee." Sie reichte Tyra einen Joghurt. "Haben wir dann alles? Wenn wir noch länger hier versauern, wird es zu spät, um einen Film zu suchen." Naya nahm sich noch einen Pudding mit und folgte dann Tyra zur Kasse.

Tyra
"Wo hast du nur wieder deine Gedanken? " dabei schüttelte sie schmunzelnd den Kopf. "Ich hab' gefragt, wie du darauf kommst dass ich auf....Diät bin." Sie wollte nicht das Wort Entzug vor der Kassiererin benutzen, sonst hätte die sich ziemlich komisch angesehen. "Hab ich das selbst erwähnt? Kann mich garnicht daran erinnern." Sie packte alle Sachen in eine Tüte und bezahlte, auch wenn Naya ein wenig meckerte, dass sie auch ihre Sachen bezahlte.

Nastasya
Nachdem sie bezahlt hatten und wieder in den Wagen gestiegen waren, gab Naya ihr auch die Antwort auf die Frage. "Bei einem Telefonat meintest du, du müsstest kürzer treten, weil es zu einem peinlichen Vorfall gekommen sein soll."

Tyra
"Oh ja ähm...allerdings...hm." Sie spielte nervös mit ihrem Shirt und zappelte mit ihrem Fuß. "Ich hätte...Henry beinahe umgebracht." platzte es aus ihr heraus. Sie biss sich auf die Unterlippen und wandte ihr Gesicht wieder dem Fenster zu. Es waren außergewöhnlich viele Menschen auf den Straßen aber das lag wahrscheinlich am guten Wetter.

Nastasya
"DU hättest beinahe einen Vampir getötet? Ist das etwas...naja...besonderes? Ich meine, du bist doch eine Vampirjägerin. Dein Gebiet ist doch das Töten von Vampiren oder irre ich mich?" Naya wusste, dass ihr Henry nicht egal war. Deswegen warf sich ihr eine Frage auf. "War es ein Versehen? Also, hast du ihn verwechselt?"

Tyra
"Ähhhhhhhhhhm...nein verwechselt hab' ich ihn nicht." Sie sah mit einem verlegenen Gesichtsausdruck wieder zu Naya und presste die Lippen zusammen. "Ok, aber schwör', dass du nicht lachst, oder auch nur ein Wort gegenüber Henry erwähnst!" Sie sah Naya eindringlich an und holte dann noch einmal tief Luft. "Also wir äh haben uns "versöhnt" "- ein süffisantes Grinsen huschte über ihre Lippen- "Und ich hatte schon eine Zeit lang nichts mehr getrunken. Er hat mir angeboten, sein Blut zu trinken und ich war auch erst dagegen aber irgendwann..."

Nastasya
"Also, du hast zu viel von ihm getrunken?" Naya sah sie ernst an. "Bei dem Geschmack von Blut wird man oft...wie soll ich sagen...wild." Sie ließ den Wagen an und packte aus. "Man kann sich einfach nicht mehr zurück halten und denkt, dass nur noch das Blut wichtig ist. Man will...alles haben und denkt nicht einmal daran, aufzuhören. Man trinkt einfach...weiter, bis der Körper des anderen...sich irgendwann nicht mehr bewegt."

Tyra
Skeptisch sah sie zu ihrer eigentlich "vegetarischen" Freundin. "Sagtest du nicht, dass du kein Blut trinkst? Denn ich frage mich gerade, woher du das so genau beschreiben kannst. Aber du hast Recht, genau so war es. Allerdings hat er sich dann ein paar Tage später sozusagen revanchiert." fuhr sie fort.

Nastasya
"Willst du den wahren Grund wissen, wieso mein Verlobter mich verlassen hat?" Naya sah ernst auf die Straße. "Du bist meine beste Freundin und du solltest die Wahrheit wissen. Du musst mir aber versprechen, es niemanden zu sagen. Es soll unser Geheimnis bleiben." Sie sah nicht einmal einen Moment zu Tyra.

Tyra
"Ich schwör's" meinte sie uns hob die Hand wie bei einem Eid. "Und ich verspreche, dass ich dich auch nicht verurteilen werde oder meine Meinung dir gegenüber ändern werde. Du bist meine einzige Freundin...von meiner Beretta mal abgesehen." grinste sie.

Nastasya
"Du und deine Waffen", lachte Naya, ehe sie wieder ernst wurde. "Ich...ich habe seine Schwester getötet. Sie hatte sich damals verletzt und ich war bei ihm. Ich konnte mich bei dem Geruch nicht mehr zurück halten. Ich...habe sie angegriffen und habe auch nicht mehr aufgehört, als mir mein Verlobter ein Messer in meinen Rücken stieß." Naya tat es weh darüber zu reden. "Nicht eine Gruppe haben ihn so zu gerichtet, dass er ins Krankenhaus musste. Nein, das war ich." Eine Träne lief ihre Wange hinunter.

Tyra
"Tut mir Leid. Wusste er vorher schon was du warst? Denn wenn ja, wusste er auch, dass es gefährlich war. Wenn wir auch nur zur Hälfte Vampire sind, sind wir dennoch Raubtiere. Ich weiß, du hörst es nicht gerne, aber so ist es nunmal." Sie legte ihr tröstend eine Hand auf die Schulter und sah sie mitfühlend an. "ich habe meinen Cousin angefallen, als ich 16 war. Seitdem habe ich nie wieder etwas von meinen Verwandten gehört. Naja, jetzt sind sie sowieso tot. Und hey, nichts gegen meine Waffen. Ich habe ihnen sogar das freie Zimmer in meinem Apartment gewidmet." grinste sie schelmisch.

Nastasya
"Er wusste bis dahin nicht, dass ich ein Halbvampir bin." Sie bog in eine Seitengasse ein und hielt das Auto an. "Meine Liebe zu ihm war echt, doch an dem Tag habe ich den größten Fehler begannen, den ich begehen konnte. Sie starb, nur wenige Tage nach dem Vorfall."

Tyra
Tyra ließ traurig die Hand sinken, und nahm stattdessen Naya in den Arm. "Ob du's glaubst oder nicht, ich weiß auch wie du dich gefühlt haben musst. Aber das Leben geht weiter. Und irgendwo gibt es jemanden für dich. Ich hätte auch nie gedacht, dass es jemanden gibt, der mein kaltes Herz entflammen könnte. Aber Henry hat es geschafft. Soll ich ihn mal fragen ob er irgendwo einen netten Vampirkumpel hat?" Sie wollte die gedrückte Stimmung aufhellen und hoffte, dass dieser Witz Naya etwas aufmuntern konnte.

Nastasya
Naya lachte wirklich ein wenig. "Einen netten Vampirkumpel? Denkst du, ich wäre bereit für einen Vampir?" Sie drückte Tyra auch. "Danke. Vielleicht sollten wir nun weiter, damit wir einen Film haben." Sie ließ den Wagen wieder an, den sie kurz ausgeschaltet hatte. "In welche Richtung?"

Tyra
"Erst mal zurücksetzen und dann wenden." sagte sie und nahm sich tatsächlich vor Henry nach so einem Bekannten zu fragen. "Wieso denkst du, dass du nicht bereit für einen Vampir bist? Wenn ich es schon war, dann du erst recht. Schließlich sind sie eigentlich meine Feinde, schon vergessen?"

Nastasya
"Ein Versuch wäre es ja wert, aber erst einmal wirst du den Führerschein machen", lachte sie. Dann setzte sich den Wagen zurück und fuhr in die Richtung, die Tyra ihr zeigte. "Welche Vorstellung hast du bezüglich eines Filmes?" Sie wollte einfach die Stille unterbrechen, denn diese mochte sie nicht.

Tyra
"Auf welches Genre stehst du so?" Sie wollte sich heute ganz nach Naya richten, schließlich hatte sie sie ja am Tag zuvor schon alleine gelassen. "Du darfst entscheiden und ich werde auch nicht meckern."

Nastasya
"Wenn es auch komisch klingt, aber ich liebe Vampirfilme. Am Liebsten die, in denen es total brutal zu geht und viel Blut gibt." Naya liebte es einfach, wenn der Vampir das Mädchen biss und dann bluten zurück ließ. Wieso weiß sie nicht. Liegt wohl in ihrer Natur, wie viele sagen, die wissen, was sie wirklich war.

Tyra
"Ich auch. Ich finde sie aber lustig weil es absolut skurril ist. Dracula, der Angst vor fließendem Wasser hat? Meine Güte muss der gestunken haben." prustete sie los und dachte dabei an ihren letzten Kinobesuch, bei dem sie sogar aufgefordert worden war, den Saal zu verlassen.

Nastasya
"Kannst du laut sagen. Woher haben sie nur diesen Glauben?" Sie hielt den Wagen wieder an. "Ähm...rechts oder links?" Es wurde wirklich mal Zeit, dass sie ihren Navi ausprobierte, denn sie sich hier gekauft hatte. Deswegen kramte sie im Handschuhfach und nahm eine kleine Schachtel heraus. "Ich werde mal den Navi ausprobieren. In welcher Straße ist die Videothek?"

Tyra
"Keine Ahnung. Aber wenn du in die Fitzroy Street fährst, finde ich hin." Als ob sie es gewusst hätte, hatte sie die Filme vorsichtshalber mitgenommen. Jetzt konnte sie sie abgeben und gleich wieder neue ausleihen. "Und bevor du fragst: ja, er wohnt da. Ist das nicht... irgendwie eingebildet? In der Straße zu wohnen, die nach einem benannt wurde?"

Nastasya
"Also, gäbe es eine Helenos Street würde ich da auch gerne mal wohnen." Sie gab Helenos Street ein, doch der Navi fand nichts. Dann versuchte sie Hastings Street. "Du solltest nach Kanada, Australien oder Neuseeland ziehen. Dort gibt es eine 'Hastings Street. Ich denke aber, dass es wohl Zufall ist, dass er in einer Fitzroy Street wohnt. Gewiss lebt er nicht schon seit Jahrhunderten hier in London. Obwohl...ich glaube, in Australien und Kanada gibt es auch eine Fitzroy Street. Gewiss auch noch irgendwo anders", gab Nastasya kund. Sie gab Fitzroy Street ein. "Ja, Australien und Kanada wird auch angezeigt. Du musst ihn direkt einmal fragen, ob er schon in jeder Stadt, in der er war, in der Fitzroy Street wohnte", lachte sie und gab noch London dazu ein. Schon fand der Navi die Straße und Naya fuhr los.

Tyra
"Das würde ihm sogar ähnlich sehen. Und ich glaube nicht, dass es Zufall ist. Er ist der Typ für solche Dinge. Stolz ist einer seiner Makel. Aber genug von Henry. Wenn du jetzt links ranfährst, finde ich hin. Ja genau, an das Geschäft kann ich mich erinnern." Sie zeigte auf einen Tabakwarenladen.

Nastasya
Sie folgte Tyras Wegweisung und bog in die Straße rein. "Ich selber kenne Henry ja nicht. Nur von deinen Erzählungen. Du kannst ruhig noch mehr von ihm erzählen. Alles wirst du mir gewiss noch nicht erzählt haben."

Tyra
"Das soll er dir irgendwann mal schön selber erzählen. Sonst heißt es noch ich rede schlecht über ihn." grinste sie. "Aber er ist eine sehr interessante Persönlichkeit. Und ein außergewöhnlicher Vampir." fing sie zu schwärmen an und ihr Grinsen wurde breiter. Dann besann sie sich jedoch und schüttelte den Kopf um von Henry los zu kommen. "Dort hinten müsste die Videothek gleich sein."

Nastasya
Naya fuhr die Straße weiter entlang und hielt dann ihren Wagen vor der Videothek. "Dann schauen wir mal, welchen Film wir uns ansehen könnten. Hauptsache es ist sehr brutal und blutige", lachte sie, während sie mit Tyra den Laden betrat.

Tyra
Sofort steuerte sie das Horrorabteil an und suchte nach einem besonders blutigen Vampirstreifen. Bald auch schon fand sie einen, der Naya gefallen könnte. "Hey, was hältst du von George Clooney?" fragte sie und hielt die Hülle von From Dusk Till Dawn hoch. "Also wenn man dem Cover glauben darf, müsste der nach deinem Geschmack sein."

Nastasya
Naya schüttelte den Kopf und hielt Tyra die Hülle von Silent Hill hin. "Der soll voll gruslig und eklig sein. Was würdest du zu dem sagen?"

Tyra
"Ansich spricht nichts dagegen, aber es ist kein Vampirfilm, sondern eine Art Zombiefilm, glaube ich." Sie sah sich das Cover genauer an und nickte. "Aber wir können ihn gerne ansehen." Mit dem Film und denen, die sie zurückgeben wollte, ging sie vor zur Kasse, wo sie auch schon wieder der Teenager vom Vortag dumm angrinste.

Nastasya
Naya folgte ihr mit dem Film, den Tyra ihr gezeigt hat. "Wir können doch beide mitnehmen. Die Nacht ist noch jung." Sie legte den Film vor Tyra und sah den Junge an. "Sei gegrüßt."

Tyra
"Hiii" sagte der Junge knapp und sah Naya skeptisch an. "In welcher Welt lebt die denn?" flüsterte er auf dem Weg ins Lager, um die entsprechende DVD zu holen und dachte, dass die beiden Frauen ihn nicht hören konnten. Taten sie aber. "Naya." sagte Tyra an sie gewandt. "Heutzutage sagt man nicht mehr 'Sei gegrüßt'. Das ist...altmodisch und entspricht nicht dem 21. Jahrhundert. " Sie kam sich gerade vor wie eine Lehrerin, deshalb grinste sie Naya an. Auch der Junge kam wieder zurück und legte den Film in die Hülle.

Nastasya
Naya kicherte. "Ich weiß." Sie sah den Junge an. "Wie kommt es, dass du hier arbeitest? Solltest du nicht eigentlich in der Schule sein?" Naya sah stetig auf ihn und behielt ihn im Auge.

Tyra
"Hab die Schule geschmissen. Das hier is mein Job." meinte er knapp und schob Tyra die Filme rüber. "Macht 3,50."
Sie kramte nach dem Geld und schob ihrerseits die Filme vom Vortag über die Theke. Der Junge räumte sie unter den Tresen und nahm das Geld an. "Viel Spaß und schönen Tag." leierte er seinen Standardsatz herunter und die beiden verließen das Geschäft.

Nastasya
"Tz, Schule ist doch wichtig", stellte Naya fest, während sie wieder ins Auto stiegen. "Aus dem Jungen wird nie etwas werden - würde ich sagen." Naya dachte an ihre Schulzeit. Klar hat sie diese genervt, doch ohne sie wäre sie heute nicht, was sie war. "Ich überlege immer noch, ob ich hierher ziehen soll", gab sie nur nebenbei zu wissen und ließ den Motor an. "Nun wieder zu dir oder willst du noch wo hin?"

Tyra
"Nein, ich denke, wir haben alles für einen tollen Mädelsabend." lachte sie und tätschelte die Tüte mit den Einkäufen. "oder fehlt dir noch etwas, das du dringend brauchst?" fragte Tyra und dachte selbst noch einmal nach.

Nastasya
"Ich denke, ich bin halbwegs zufrieden." Sie fuhr los und fand sogar ohne Navi den Weg zu Tyras Apartment.
"Dein...Portier mag mich nicht besonders", meinte sie, als sie durch die Tür gingen und er sie wieder so komisch ansah.

Tyra
"Ja, ich weiß. Wahrscheinlich hat er herausgefunden für wie viel die Vorbesitzer mir die Wohnung verkauft haben." Zumindest nahm sie das an. Denn bis jetzt hatte sie sich unauffällig verhalten. "Oder er steht auf dich."

Nastasya
"Auf mich stehen", sagte sie etwas lauter als gewollt. "Er ist doch nicht einmal mein Typ." Sie stieg zusammen mit Tyra in den Fahrstuhl. "Aber ich werde bald wieder abreisen und du musst noch weiter mit ihm auskommen", lachte sie plötzlich.

Tyra
"Haha, sehr witzig. Aber ich weiß mir zu helfen, wenn er aufdringlich wird." Sie tippte sich an die Nase. "Schließlich habe ich gewisse Talente, die mir dabei helfen werden." lachte sie dann laut. "Aber überlege es dir. Du biste jederzeit in London willkommen."

Nastasya
"Wie du schon sagtest, würdest du nur angreifbar sein." Sie stieg aus dem Fahrstuhl, der oben angekommen ist. "Sowieso hast du ja hier Henry. Dem wird es gewiss nicht passen, wenn so eine dahergelaufene Halbvampirin dich ihm immer wieder wegnimmt." Sie kicherte leicht, als sie Tyra in die Wohnung folgte.

Tyra
"Aber ein wenig Abwechslung wäre schon schön. Aber wahrscheinlich hast du Recht. Ich wäre angreifbar." sagte sie enttäuscht und pfefferte ihre Schlüssel auf den Sekretär. "Gleich essen oder noch ein wenig warten?"

Nastasya
Naya merkte ihre Enttäuschung. "Lass uns noch ein wenig warten und uns unterhalten. Ich würde wahnsinnig gerne hierherziehen." Sie setzte sich auf die Couch. "Doch will ich nicht, dass dir etwas passiert, weil ich hier bin, wie du sicherlich willst, dass mir nichts geschieht."

Tyra
"Ok. Bin gleich wieder da." Sie ging mit den Einkäufen in die Waffenkammer. Da dort ein kleiner Kühlschrank stand, konnte sie alles darin kühl halten. Nachdem sie alles verstaut hatte, ging sie wieder zu Naya ins Wohnzimmer. "Aber den Wein können wir ja schon aufmachen oder?" grinste sie und holte 2 Gläser aus der Bar.

Nastasya
"Gegen den Wein habe ich nichts." Naya machte es sich bequem, um auf Tyras Rückkehr zu warten, während sie wieder zu dem Recorder hinüber sah. "Wird dürften auch den Recorder anschließen, sonst wird es nichts mit dem Film", schrie sie, damit Tyra sie auch sicher hören konnte.

Tyra
"Kennst du dich damit aus?" fragte sie und stellte die beiden Gläser auf den Tisch. Da sie keinen Flaschenöffner besaß, holte sie einen ihrer etwas dünneren Dolche aus ihrem Lager und zog damit den Korken heraus. Sie goß großzügig ein und stieß dann mit Naya an. "Cheers, auf einen schönen Abend."

Nastasya
Naya nippte kurz. "Ich weiß nicht. Ich kann es mal versuchen." Sie stellte das Glas hin, nahm den Recorder und beförderte ihn in die Nähe des Fernsehers. Dann ging sie in die Knie und verschwand mit dem Kabel, das angeschlossen werde musste, hinter dem Fernseher. Kurz danach kam sie wieder hervor. "Ich hoffe mal, das stimmt so."

Tyra
"Werden wir gleich sehen." Sie schaltete den Fernseher und den Rekorder an. Es erschien ein blauer Bildschirm und sie klatschte. "Sehr gut. Es funktioniert. Der Abend ist gerettet."

Nastasya
Naya ging zur Couch zurück. "Manchmal bin ich technisch begabt. Meine Wissbegierigkeit bringt mich immer zu neuem Wissen." Sie schmunzelte leicht und lehnte sich stolz zurück. "Also, wir wollten doch reden."

Tyra
"Ja genau. Erzähl doch mal, was hast du die 100 Jahre so gemacht, seitdem ich Rumänien verlassen habe?"
Sie hatte zwar, seitdem das Telefon erfunden worden war, ab und zu mal miteinander telefoniert, aber im Grunde hatte sie nur wenig Informationen darüber, Naya in der Zwischenzeit so getrieben hatte.

Nastasya
"Ich habe noch eine Weile im Gestüt gearbeitet. Irgendwann starben aber alle Eigentümer des Gestüts und es wurde von einem neuen übernommen. Ich wurde dann ausgestellt und suchte mit Arbeit in einer naheliegenden Stadt. Da viele Städte in der Umgebung gebaut wurden, konnte ich mich so über Wasser halten. Achja und ich habe mir sogar vor kurzem ein Haustier zugelegt." Sie lächelte leicht. "Und du? Was hast du in den letzten 100 Jahren so gemacht?"

Tyra
"Naja ich bin durch die Gegend gereist, hab gearbeitet. Hatte nen Lover, aber das war irgendwie nicht so das Wahre. Ich hab glaube ich auch unterbewusst nach meinem Vater gesucht. Hab ihn natürlich nicht gefunden. Ich glaube schon fast, dass er vor mir geflüchtet ist, aber sicher bin ich mir natürlich nicht. Ja...sonst gibt es nichts besonderes." lachte sie und trank einen Schluck von dem Wein. "Oh, den hast du sehr gut ausgesucht, Naya."

Nastasya
Naya nickte knapp. "Lover hatte ich auch einige, es war aber nichts Ernstes. Viele meines es ohnehin nicht mehr ernst heutzutage." Sie nahm einen großen Schluck. "Aber geheiratet habe ich nicht, falls du das fragen willst", lachte sie.

Tyra
"Du siehst auch nicht so aus, als ob du es überstürtzen würdest. Aber kannst du dir das vorstellen? Gestern wurde mir zweimal, ZWEIMAL ein Heiratsantrag gemacht!!? Ich dachte mich tritt der Esel." Sie erzählte Naya von Shane's nächtlichem Besuch und seinem Heiratantrag, und dass Henry danach auch noch um ihre Hand angehalten hatte, sogar mehrmals."

Nastasya
Naya schwieg einen Moment. "Aber du hast ablehnt, oder? Bei beidem." Naya kannte Tyra einfach. Sie war nicht der Typ, der bei einem Antrag einfach so ja sagen würde. "Oder hast du ja gesagt?"

Tyra
"Bist du verrückt? Natürlich nicht! Ich habe einen Ruf zu verteidigen." grinste sie hochnäsig und lachte dann. "Nein, auch wenn Henry sehr enttäuscht war. Aber ich habe ihn auf die nächsten einhundert Jahre vertröstet. Du kannst dir vorstellen, dass er davon nicht sehr begeistert war."

Nastasya
Sie stellte das Glas ab. "Du denkst immer nur an deinen Ruf, nur nicht an dein Herz. Aber es ist deine Sache. Ich persönlich habe noch nie einen Antrag bekommen." Sie atmete schwer. "Vielleicht sollte ich doch eher eine Beziehung zu einem Vampir anstreben."

Tyra
"Ich denke nicht immer an meinen Ruf. Aber ich bin einfach nicht überzeugt von der Ehe, das ist alles. Aber wegen dir werde ich Henry gleich morgen abend anrufen und mich nach einem Vampirkumpel erkundigen, der natürlich so sein muss wie er. Andere werden nicht akzeptiert." lachte sie wieder und kugelte durch die Gegend.

Nastasya
Naya lachte mit. "Denkst du wirklich, er hat so einen Kumpel? Nun lass uns mit dem Film beginnen, ehe es zu spät wird. Heute ist mein letzter Tag hier in London. Morgen muss ich wieder abreisen."

Tyra
"Oh schade. Na dann sollten wir uns beeilen." meinte sie und legte den Film ein. "Dann kümmere ich mich um das Essen. Den Anfang hab ich glaub ich schon mal gesehen. Von daher verpasse ich nichts." Sie bereitete alles vor und verschwand dann in der Waffenkammer um die Zutaten zu holen. Danach ging sie ins Bad, da es dort einen Tisch gab, auf dem sie den Salat anrichten konnte. Sie ließ aber die Tür offen um etwas von dem Film mitzubekommen.

Nastasya
"Leider kann ich nicht länger hierbleiben. Ich habe mit einer Freundin schon ausgemacht, wann ich Nerea wieder bei ihr abhole." Naya schenkte sich nochmal etwas vom Wein ein. "Sowieso wird dich ja wieder Henry wollen", lachte sie dann, nachdem sie einen Schluck getrunken hatte.

Tyra
"Wollen kann er von mir aus vieles." lachte sie und kam auch schon mit der Salatschüssel. "Aber ob er es auch bekommt ist etwas anderes. Ich werde aber demnächst mal wieder nach einem Auftrag Ausschau halten. Diese Wohnung hat einiges meines Vermögens aufgefressen." Sie brachte Naya einen kleinen Dolch, der wie ein kleiner Dreizack aussah. "Tut mir Leid aber Besteck besitze ich nicht." sagte sie entschuldigend.

Nastasya
"Du solltest dir noch einige Sachen zulegen", meinte Naya und nahm den Dolch. "Danke." Sie nahm eine Gabel voll und schob es in den Mund. "Bist du eigentlich eine gute Köchin?"

Tyra
"Ich habe es lernen müssen. Aber so oft habe ich aber noch nicht gekocht. Wenn ich normales Essen zu mir nehme, bestell ich mir einfach eine Pizza. Aber ich hoffe es schmeckt dir." Auch sie probierte von ihrem Salat und ihr schmeckte es.

Nastasya
Ihr war ein wenig zu viel Essig drin, aber sie wollte Tyra nicht beleidigen und so log sie lieber. "Er ist fantastisch." Sie nahm nochmal ein wenig und beförderte es in ihren Mund. Dann ging ihr Blick wieder zum Fernseher. "Der Film ist echt klasse. Achja, mein Pudding. Wo hast du ihn versteckt?" Sie zwinkerte sie Tyra zu.

Tyra
"Kühlschrank." schmatzte sie mit vollem Mund und zeigte zum Zimmer, wo sie ihre Waffen aufbewahrte. "Ja, der Film ist echt gut. So wie ein Horrorfilm sein sollte." Sie sah eine Weile zu und vergaß dabei ganz das Essen.
"Soll ich dir deinen Pudding holen?" fragte sie, als sie sich daran erinnerte, dass sie einen Gast zu bewirten hatte.

Nastasya
"Bleib mal sitzen. Ich werde ihn mir selber holen." Naya erhob sich und marschierte zu dem Zimmer. Der Kühlschrank war schnell gefunden und der Pudding herausgenommen. Dann ging sie zu Tyra zurück. "Also, wenn du kein Besteck besitzt, wie soll ich dann meinen Pudding essen", fragte sich leicht lachend.

Tyra
"Gute Frage. Du könntest die andere Seite des Dolches benutzten." schlug sie vor und meinte es auch so. "Oder wie früher mit den Fingern." lachte sie und verschluckte sich am Salat.

Nastasya
"Ja die liebe Tyra. Lebt gerne noch im 20 Jahrhundert", lachte Naya und setzte sich wieder auf ihren Platz, um den Film weiter verfolgen zu können. "Ich würde dir aber dennoch raten, dir Besteck zuzulegen. Kommt im 21. Jahrhundert relativ gut rüber, wenn man sowas besitzt."

Tyra
"Wenn ich es mir recht überlege, war das 19. doch mein Lieblingsjahrhundert. Die Leute waren so....anders. Viel netter und zuvorkommender. Und die Männer erst. Wussten noch was Manieren waren. Allerdings wollten sie auch immer, dass die Frau dann auch hinter dem Ofen stand und kochte. Naja alles ändert sich." Lachte sie als der Hustanfall vorüber war. "Was hast du denn jetzt vor, wenn du wieder zurück nach Rumänien gehst?"

Nastasya
"Frag mich was Leichteres." Naya seufzte leicht. "Weißt du, ich habe beschlossen, dass ich studieren werde. Sämtliche Schulen habe ich schon nachgemacht und Abitur sogar mit einer 1,0." Sie musste leicht schmunzeln. "So vieles habe ich die letzten fast 100 Jahren unternommen, gelernt und ausgeübt. Nun möchte ich eine Arbeit ausüben, die Fortbestand hat."

Tyra
"Du bist so ein Streber!" grinste sie schelmisch und stupste Naya in die Seite. "Mit dem Schnitt solltest du glatt Medizin studieren. Und nein, natürlich gönne ich es dir."
Dass sie sich eigentlich einen Film anschauen wollten, hatte Tyra schon längst wieder vergessen.
"Noch etwas Wein?"

Nastasya
"Medizin. Keine schlechte Idee." Naya hatte noch nicht wirklich überlegt, was sie studieren könnte, doch Medizin wäre gar keine schlechte Idee. "Was hältst du davon, wenn ich Ärztin studiere?" Sie wollte Tyras Meinung gerne hören. "Und ja, bitte noch etwas Wein."

Tyra
"An sich eine gute Entscheidung. Aber kriegst du das hin mit dem Blut? Ich weiß, du denkst, du hast es im Griff, aber früher oder später wird dich die Gier übermannen. Aber wenn du willst, kann ich dir dabei helfen." schlug sie Naya vor, während sie ihr nachschenkte. "Aber eigentlich könntest du auch einen Bereich wählen. in dem du nicht mit Blut konfrontiert wirst. Zahnmedizin oder..."

Nastasya
"Selbst in der Zahnmedizin gibt es Blut. Was ist, wenn ich einen Zahn ziehen muss? Ne, ich denke Ärztin ist eine gute Wahl. Und ich denke, mit dem Blut komme ich schon klar. Bis jetzt habe ich keinen gebissen, der zu mir mit einer Wunde kam."

Tyra
Tyra sah sie nur mit erhobenen Augenbrauen an. "Noch nie? Ich erinnere mich da an einen Vorfall, den du erwähnt hast." Mehr brauchte sie hoffentlich nicht dazu sagen. "Du kannst es ja so lange studieren, bis du merkst, dass es doch nicht geht. Aber das ist deine Entscheidung. Hm...Dr. Helenos. Klingt gar nicht mal so schlecht."

Nastasya
"Studiere doch mit", schlug Naya vor und nippte wieder an ihrem Glas. "Bestimmt wärst du auch eine gute...Ärztin", lachte sie und verschluckte sich fast am Wein. "Was ich nicht schon alles gearbeitet habe. Das würde schon in ein Guinness-Buch der Rekorde gehören."

Tyra
"Ja sicher, tolle Idee. Alle meine Patienten würden an plötzlicher Blutarmut sterben. Ich denke, sogar den Menschen fällt das irgendwann auf. Nein, lieber nicht, ich bleib bei meinen Waffen, wie der Schuster bei seinen Leisten." lachte sie und widmete sich wieder dem Film, wo gerade eine kreischende Frau von einem Zombie verfolgt wurde.

Nastasya
"Schade." Ihr Blick ging auch zu TV, als ein Schrei zu hören war. "Interessanter Film." Naya musste sich aber eingestehen, dass sie nicht wirklich dem Film folgte. "Du musst mir einmal unbedingt Henry vorstellen. Bis heute kenne ich ihn noch nicht."

Tyra
"Oh ja gerne. Ihr würdet euch gut verstehen. Aber wenn du morgen schon abreist, wird es wohl nichts. Beim nächsten mal dann?" fragte sie und dachte über ihre erste Begegnung mit Naya nach. "Wenn ich bedenke, dass ich dich beinahe umgebracht hätte..." meinte sie mehr zu sich selbst. "Henry hat Recht, ich muss genauer hinschauen."

Nastasya
"Das ist doch schon so lange her", lächelte Naya und nickte. "Nächste Mal dann. Gewiss wird er noch länger leben, wenn er es schon fast 500 Jahre tut. Ich finde es schade, dass ich morgen schon wieder abreise. Ich wäre gerne noch länger geblieben, doch jeder Urlaub endet einmal. So ist es eben." Ein Seufzer entglitt ihren Lippen. "Aber eigentlich ist es gut, dass ich wieder abreise. So hast du wieder mehr Zeit für Henry."

Tyra
Tyra rollte nur mit den Augen. "Es ist nicht so, dass ich jede Sekunde mit ihm verbringen will und wahnsinnig werde, wenn ich es nicht tue. Du solltest mich kennen. Aber ihm traue ich es durchaus zu, dass er jetzt auf und ab rennt, weil er nicht weiß, was ich gerade mache. Also mich würde es nicht stören, wenn du noch eine Weile bleiben würdest." zwinkerte sie Naya zu und stieß mit ihr an. "Auf dass du bald wieder kommst und mich besuchst."

Nastasya
'Es wird nicht nur beim Besuch bleiben', dachte sie sich und stieß an. "Auf einen baldigen Besuch. Vielleicht kommst du mich sogar wieder in Rumänien besuchen. Ich würde mich sehr freuen."

Tyra
"Ja sehr gerne. Obwohl...lebt noch dieser komsiche Graf da?" fragte sie. Sie kannte ihn zwar nur aus Erzählungen, aber das reichte ihr um sich ein Bild von ihm zu machen, und das war nicht in ihrer "sympathisch"- Schublade.

Nastasya
"Ja, er lebt noch dort, aber ich habe ihn ewig schon nicht mehr gesehen. Gewiss siehst du ihn auch nicht, wenn du kommst." Naya hatte das Gefühl, dass Tyra nicht nach Rumänien kommen wird.

Tyra
"Na gut, ich werde kommen. Irgendwann. Aber ich werde mir überlegen müssen, wo ich dann meine Ausrüstung hinpacke. Ich glaube kaum, das meine Revolver und Dolche gern in einem Flugzeug gesehen sind." lachte sie. "Oder ich komme zu Pferd, wie in guten alten Zeiten."

Nastasya
"Dann wärst gewiss überall die Lachnummer", meinte Naya und sah wieder zu dem Fernseher, wo der Film eben endete. Viel hatte sie nicht mitbekommen, doch mit Tyra unterhalten war ihr wichtiger. "Vielleicht sollte ich doch einen anderen Beruf ergreifen."

Tyra
"Wie kommst du denn jetzt darauf? Zweifel doch nicht immer an dir selbst! Ärztin zu werden ist eine gute Entscheidung. Du könntest Menschen helfen. Das ist ein Beruf mit Zukunft und du verdienst gut." belehrte Tyra sie und schüttelte den Kopf. Naya war schon immer jemand, der zu sehr an sich zweifelte. Das hatte sie in den 100 Jahren immer noch nicht abgelegt.

Nastasya
"Du hast Recht. Dieser Beruf hat Zukunft, den Kranke und Verletzte wird es immer geben." Sie schenkte sich nach. "Hast du eigentlich irgendwann mal das Gefühl gehabt, dass du den falschen Beruf ergriffen hast? Ich meine, dass du gezweifelt hast, dass es eine richtige Entscheidung war, Jägerin zu werden."

Tyra
"Ja, genau zweimal und ich kann dir sogar genau sagen wann. Das erste Mal als ich Henry traf und dann das zweite Mal als ich ihn vor ein paar Monaten wieder traf. Aber sonst nie. Das ist meine Berufung sozusagen. Ich bin nicht umsonst so gut." zwinkerte sie ihr zu und schenkte sich den letzten Tropfen nach.

Nastasya
"Also könnte man sagen, dass Henry die verändert hat." Sie nippte an ihrem Glas. "Die Liebe lässt einem schon seltsam Dinge tun und auch auf seltsame Gedanken kommen." Dies sprach sie eher gedankenverloren aus, als zu Tyra. "Das wird morgen wieder eine schöne Reise. Das Auto muss ich auch wieder abgeben."

Tyra
"Ja, hat er. Und wenn es nach ihm gehen würden, sollte ich mir einen anderen Beruf suchen. Aber das sehe ich dann doch nicht ein." grinste sie und legte ihrer Freundin eine Hand aufs Knie. "Es war sooo schön, dass du da warst. Ich hab' mich unglaublich gefreut."

Nastasya
"Ich habe mich auch gefreut, dass du mich eingeladen hast. Ich hoffe, wir bleiben weiterhin so intensiv im Kontakt. Und danke für diesen wunderbaren Salat. Ich finde auch London für eine schöne und spannende Stadt. Du hast echt Glück hier zu wohnen. Sag mal, wurdest du eigentlich auch in London geboren?"

Tyra
"Ja klar. Allerdings in einem anderen Stadtteil. Mayfair. Das war und ist immer noch das "Nobelviertel". Aber genau aus diesem Grund bin ich nicht dorthin zurückgekehrt. Zu viele Snobs und stinkendes Geld." erklärte sie und ginste dabei. "Von allen Städten, die ich jetzt in meinen 180 Jahren gesehen habe, ist London für mich immer noch die schönste."

Nastasya
"Und das hat natürlich nichts mit einem Mann zu tun, der hier geboren und aufgewachsen ist, stimmts", zwinkerte sie ihrer Freundin zu. "Ich ich es so lange in Rumänien aushalten konnte, ist mir bis heute noch ein Rätsel. Dort gibt es im Grunde nicht wirklich etwas und alle meine Freunde, die ich dort hatte, sind schon lange tot."

Tyra
"Nein, ausnahmsweise hat das nichts mit einem bestimmten Mann zu tun. Und wie du es so lange in Rumänien aushalten konntest ist mir allerdings auch ein rätsel. Ich fand es sehr öde dort. Da war unser Ungarnurlaub schon viel aufregender." gluckste sie und trank ihren Wein aus. Sie schaltete den Fernseher und den DVD-Recorder aus, nachdem sie den Film aus dem Laufwerk geholt hatte und legte die Hülle auf den Tisch.

Nastasya
Naya nickte." Ungarn war so klasse, aber viel zu kurz, finde ich." Naya seufzte. Sie fand es so herrlich mit Tyra nach Ungarn zu reisen. "Das müssen wir mal wieder machen. Einfach auf Ungarn reisen und alles wiederholen. Hast du eigentlich die Kette noch?"

Tyra
"Klar, sicher verwahrt in meinem Schub. Ich habe ja so gut wie keinen Schmuck, deshalb kann ich alles in dem Nachtkästchen neben dem Bett aufbewahren." meinte sie und erinnerte sich gern an Ungarn zurück. "Und was machen wir jetzt noch schönes?" fragte sie und sah auf die Uhr. "Wann fährst du nochmal?"

Nastasya
"Morgen Mittag", antwortete sie knapp. "Wenn wir also früh aufstehen, können wir gerne noch was übernehmen. Vielleicht nochmal einen Stadtrundgang oder aber eine Sehenswürdigkeit ansehen. Ich richte mich ganz nach dir."

Tyra
"Oder wir gehen ausgiebig frühstücken." kam es ihr in den Sinn und sie wartete auf eine Reaktion. "Und wenn, habe ich mich nach dir zu richten. Schließlich bist du der Gast." grinste sie.

Nastasya
"Frühstücken klingt gut." Naya rieb sich die Augen. "Zwar brauche ich keinen Schlaf, aber vielleicht sollte ich dennoch mal wieder schlafen." Sie streckte sich und sah zu Tyra. "Dann kannst du wieder, wenn du wilslt, zu Henry. Und mach dir keine Gedanken wegen mir."

Tyra
"Oh nein, ich habe dir versprochen, dass ich den ganzen Tag für dich da sein werde. Und das heißt bei mir 24 Stunden rund um die Uhr." grinste sie. "Du darfst dich gerne in mein Bett legen und schlafen. Ich hab noch ein wenig Papierkram zu erledigen. Die ganzen Rechnungen müssen bezahlt werden. Und ich werde mich ein wenig nach einem Auftrag umhören. Also werde ich genug zu tun haben und dich nicht weiter stören."

Nastasya
"Ich weiß nicht. Ich bin nicht jemand, der einem den Schlafplatz weg nimmt." Sie gähnte. Zwar brauchte sie keinen Schlaf, doch irgendwann wollte es dennoch ihr Körper und sie hatte seit gut einem Monat nicht mehr geschlafen. "Nagut, ich werde dein Angebot annehmen, aber wenn du schlafen willst, dann weck mich, ja?"

Tyra
"Ja werde ich machen." sagte sie während sie mit den Augen rollte und schubste Naya dann sanft Richtung Schlafzimmer. Sie würde wenn wirklich auf der Couch schlafen, aber das wollte sie vor Naya nicht erwähnen. Sie sollte ruhig in dem Bett schlafen, das hatte sie wahrscheinlich auch bitter nötig. Also holte sie den Ordner mit all den offen stehenden Rechnungen aus dem Ordner und machte sich an die Arbeit sie zu sortieren und die Beträge zusammen zu rechnen. Am Ende seufzte sie nur und holte den Ordner mit ihren Bankdaten. Sie würde sehr bald wieder einen Job brauchen.

Nastasya
Naya legte sich ins Bett und sah zur Decke. Dieses Zimmer war herrlich und sie freute sich, dass Tyra ihr anbot, hier zu schlafen. Sie streckte sich auf dem großen runden Bett und schloss die Augen. Bald schlief sie auch ein.

Tyra
So abeitete Tyra ihren ganzen Papierkram ab und ging, als die Sonne aufgegangen war nach draußen um sich eine Zeitung zu kaufen. Natürlich würde niemand ein Jobinserat für einen Vampirjäger aufgeben aber vielleicht konnte sie aus der ein oder anderen Schlagzeile eine Chance herauslesen.

oot: Geschlossen






Ich werd's überleben, Gast... Ich überleb doch immer...
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Tyra & Naya: Mädelsabend

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